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赴美留学难 ,德国留学也越来越难 2020-01-12 13:01:42

赴美留学难 ,德国留学也越来越难

据法新社报道,一项调查显示,中国学生对赴美留学的签证问题担忧,因而更多转向其他英语国家以及包括德国在内的工程专业较强的欧洲国家。

中国民营教育机构新东方的一份调查称,随着中国学生对赴美留学的签证问题更为担忧,英国、澳大利亚、加拿大受到更大的青睐。此外,中国、韩国以及工程学是强项的欧洲国家如德国、斯堪的纳维亚国家,也有更多的中国学生申请留学。

据报道,约36万在美中国留学生中,超过三分之一就读于所谓"STEM"领域,即科学、技术、工程和数学。

《新奥斯纳布吕克报》报道称,2018年,在24处德国使馆和外交事务单位,学生必须等待8周以上的时间才能预约到签证申请服务。

根据一份报告,印度、摩洛哥和喀麦隆的学生必须等待超过一年的时间才能预约到留学德国的签证申请服务。绿党批评,漫长的等待时间令人“灰心丧气”。

根据2020年1月9日出刊的一篇报道,有意留学德国的国际学生必须面临越来越高的签证申请门槛。这项数据是德国联邦教育与研究部针对绿党提出的议会质询做出的回复。在部分案例中,外国学生甚至等待超过一年才取得申请签证的排期。教育部透露,在印度、摩洛哥和喀麦隆的申请时间最长。

唯一几个不需长时间等待就能约到签证申请服务的是位于埃及、乌兹别克斯坦和塔吉克斯坦斯坦的德国使馆。在其它国家,长时间的等待已经成为了常态。

根据德国政府的最新移民报告,目前在德国各地大学注册的外国学生人数为40万人。2017年时,最大的外国学生群体来自中国,其次是印度和美国。来自叙利亚的学生人数也相当多。

德国总理默克尔所领导的政府正致力提高德国对国际专家和技术劳工的吸引力。预定于三月生效的新移民法规旨在降低外国人才赴德国及就业的门槛。


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文章评论
作者:谢盛友文集 留言时间:2020-01-17 02:53:01

https://www.presseportal.de/pm/6561/4493205

15.01.2020 – 18:00

NDR Norddeutscher Rundfunk

Chinesischer Botschafter bat um Geld für "bessere" China-Berichterstattung

Hamburg (ots)

Die chinesische Botschaft in Berlin hat sich im vergangenen Jahr für ein journalistisches Projekt eingesetzt, mit dem Einfluss auf die deutsche Chinaberichterstattung genommen werden sollte. In einem Schreiben, das nach Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" unter anderem an mehrere deutsche DAX-Konzerne ging, warb der damalige chinesische Botschafter Shi Mingde im Februar 2019 dafür, Geld für ein "China-Portal für Deutschland" bereitzustellen. Shi erklärte in dem Schreiben u. a., dass es sein Anliegen sei, den Deutschen "ein besseres China-Bild zu vermitteln".

Das Projekt mit dem Namen "Chinareporter" wurde von zwei deutschen Journalisten konzipiert, einem ehemaligen Mitarbeiter des "Manager Magazins" und einem freien Mitarbeiter, der unter anderem für die Wochenzeitung "Die Zeit" und den "Spiegel" schreibt. Beide Journalisten gelten als renommierte Chinakenner.

Den beiden Journalisten sei es mit ihrem Projekt "Chinareporter" zuzutrauen, "das China-Bild in Deutschland dauerhaft zu beeinflussen und objektiver" zu gestalten. Die hochrangigen Wirtschaftsvertreter bittet Shi darum, sich "zeitnah" mit den beiden zu treffen, damit der "Chinareporter" bald starten könne. Weiter schreibt der scheidende Botschafter zu dem Projekt: "Aus Peking werde ich es weiter begleiten".

Dem Schreiben ist ein zweiseitiges Konzept der beiden Journalisten beigefügt. Demnach war für das Projekt "Chinareporter" ein Jahresbudget von 250.000 Euro angedacht, von dem u. a. drei feste und drei freie Mitarbeiter bezahlt werden sollten. Ziel sei es gewesen, den Leserinnen und Lesern "eine differenzierte Berichterstattung" über China zu bieten, hierbei sollten in mehreren Rubriken, darunter "News", "Veranstaltungen" sowie "Essen + Reisen" regelmäßig Artikel publiziert werden. In dem Schreiben heißt es weiter: "Als Rechtsform ist ein gemeinnütziger Verein vorgesehen, ähnlich der Atlantik-Brücke e. V.".

In einem weiteren Schreiben an deutsche DAX-Unternehmen bekräftigte Shis Nachfolger, der aktuelle chinesische Botschafter Wu Ken das Anliegen. In einem Brief von Anfang Dezember 2019, der ebenfalls an deutsche DAX-Unternehmen ging, bittet Wu die deutschen Wirtschaftschefs "aus aktuellem Anlass (...), in der Sache tätig zu werden". Weiter heißt es: "Angesichts der einseitigen Medienberichterstattung hier in Deutschland über China ist die Vermittlung eines allseitigen, besseren China-Bildes in Deutschland immer aktueller und dringender geworden". Ende November hatten mehrere internationale Medien, darunter auch NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" unter dem Stichwort "China Cables" über die massenhafte Inhaftierung und Drangsalierung muslimischer Minderheiten in der Region Xinjiang im Nordwesten Chinas berichtet.

Der ehemalige Mitarbeiter des "Manager Magazins" ist auch Mitglied des unlängst gegründeten Vereins "China-Brücke e. V.". Den Vorsitz des Vereins führt der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Auf Nachfrage erklärte Friedrich, der heute Vizepräsident des Deutschen Bundestages ist, der "China-Brücke e. V." gehe u. a. auf seine Initiative zurück und wolle einen stärkeren Austausch von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beider Länder ermöglichen. Friedrich sagte weiter, das Projekt "Chinareporter" sei nicht Teil der "China-Brücke". Er selbst habe von dem Vorhaben erst vor wenigen Wochen erfahren. Auf die Frage, wie er das Verhalten der chinesischen Botschafter bewerte, sagte Friedrich, es überrasche ihn nicht, "dass Botschafter und ihre Mitarbeiter dazu beitragen wollen, dass ihr Land in der Öffentlichkeit des Gastlandes gut wegkommt. Ich hoffe, dass dies auch auf deutsche Botschafter zutrifft."

China versuche auf unterschiedlichen Ebenen, politische Entscheidungsprozesse zu beeinflussen, warnt der stellvertretender Direktor des Mercator Institut für chinesische Studien (MERICS) Mikko Huotari: "Es wird an vielen Stellen versucht Partnerschaft mit Institutionen, durch Vernetzung mit Wirtschaftsakteuren, mit Lobbyisten, mit hochrangigen Offiziellen, früheren Staatsoberhäuptern, mit früheren regierungsoffiziellen Verbindungen aufzubauen, die dann eben langfristig auch dazu genutzt werden, Meinung im Sinne Chinas zu machen", so Huotari.

Die beiden Journalisten bestätigten den Vorgang zum Chinareporter und sagten, dass die "Planungen für den "Chinareporter" Anlass zu Missinterpretationen geben konnten", das Projekt sei inzwischen eingestellt. Die Journalisten bestätigten weiter, dass sie ihr Projekt dem damaligen Botschafter Shi Mingde im Rahmen eines Abendessens vorgestellt hätten. Eine Finanzierung von chinesischer Seite sei dabei bewusst "zu keinem Zeitpunkt" angedacht gewesen. Auf Nachfrage erklärte das "Manager Magazin" und "Der Spiegel", man habe erst durch NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" von dem Vorgang erfahren. "Die Zeit" gab an, ihr Mitarbeiter habe sie einen Tag vor Eintreffen der Anfrage über das gescheiterte Projekt informiert. Alle drei Medien wollen den Vorgang nun intern aufklären.

Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ hat keines der angeschriebenen Unternehmen der Bitte der Botschaft entsprochen.

Die chinesische Botschaft wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern.

Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk Presse und Information Bettina Brinker Tel.: 040/4156-2302 Mail: b.brinker@ndr.de http://www.ndr.de https://twitter.com/NDRpresse

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作者:双不 留言时间:2020-01-12 16:34:32

德国学生大学学费如何?外国留学生呢?德国在乎留学生对德国经济的贡献?

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