通过教育与信仰改变世界 

参加天主教班贝格总教区新年招待会后,感慨万千,收益良多。 總教區總主教赫維希·格斯爾Herwig Gössl (* 22. Februar 1967 in München)强调通过教育与信仰改变世界,核心在于培养具有爱心、责任感和高尚品格的个人。 信仰提供神圣的目标与内在动力,促使人们去爱、服务和帮助他人(如建立医院、照顾弱者),而教育则将这些理念系统化,如通过公立学校教育穷人、创办高等学府,以知识提升素养。 信仰为生活赋予深刻意义,引导人们自我反省、自我超越,从服务他人中获得精神满足。以基督教信仰为例,核心在于爱上帝和爱人如己,通过对弱势群体的关怀(如医院和慈善)直接改善社会环境。通过信仰追求内心和平,能够减少社会冲突,促进人与人之间的和解。 历史上,宗教改革者推动了公共教育,使得穷人也能接受教育,从而打破阶级固化,赋予人人提升自我的机会。许多顶尖学府(如哈佛、耶鲁)最初建立的目的是为培养人才以服务社会和上帝,通过教育传递高尚的道德标准。教育不仅是传授知识,更在于品格的培养。将信仰中的宽容、诚实、责任感纳入教育系统,可以塑造下一代的社会责任感。
信仰促使人们行动,教育让行动更有效。如建立红十字会等组织,将关爱人类的信仰转化为具体人道主义行动。通过教育将信仰中的积极价值观传承下去,不断提升人类社会的文明程度。
信仰赋予世界方向,教育赋予世界力量,两者结合能够从内心到行为改变个人,最终改变世界。 在古代,病人通常会被抛弃。由于基督徒照顾病人,第一家医院由圣巴西尔于公元
369 年左右在凯撒利亚建立。在中世纪,成千上万的修道院收留并照顾病人。甚至国际红十字会也是建立在基督教信仰的基础上的。它由亨利·杜南于
1864 年在瑞士创立,专门照顾在战斗中受伤的人。杜南说:“我和公元一世纪的人一样,是基督的门徒。” 伟大的改革家马丁·路德主张建立男女公立教育制度,而他的助手梅兰希顿则帮助在德国创办了第一批公立学校。基督教领袖罗伯特·雷克斯在英国创办了主日学校,以教育穷人。哈佛大学、耶鲁大学和普林斯顿大学等著名学府都是由基督徒创办的,目的是培养牧师和人民为上帝服务。 格斯爾Herwig
Gössl强调,我们应该以鲁道夫•伦肯拜因(Rudolf
Lunkenbein,1939年—1976年)为榜样,他是一位德国籍慈幼会[1]神父,也是一位在巴西为原住民争取土地权利而殉道的传教士。他在巴西马托格罗索州工作,因保护博罗罗族(Bororo)免受当地地主和开发商侵略而于1976年被杀害。他致力于通过教育和社区建设来维护土著人民的尊严。 [1]慈幼会(Salesians
of Don Bosco)是天主教修会之一,在1859年12月8-9日由圣若望·鲍思高创立于意大利都灵,(十二月九日)
鲍思高神父告知自己的助手,要创立慈幼会;(十二月十八日)
鲍思高神父召开慈幼会首次大会。根据2001年全会代表大会统计资料显示,全球现有一万六千多位鲍思高慈幼会会士。他们分布在五大洲的一百二十八个国家。分为八个地区,九十七个会省,合共有二千多项事业。慈幼大家庭约有四十多万成员。它包含二十一个组织,他们都按照鲍思高神父的风格和神恩而发展。鲍思高神父在生时首先建立的四个慈幼大家庭成员:慈幼会、母佑会
、慈幼协进会及鲍思高旧同学会。慈幼会的工作,以儿童、青年福利、教育、社会传播、传教为主。近年亦涉足于高等教育。 Erzbischof Gössl ruft zu persönlichem Einsatz für bessere Welt auf "Du bewegst die Welt" Mit
einem neuen Jahresmotto für sein Erzbistum ruft der Bamberger
Erzbischof Gössl zu persönlicher Verantwortung auf. Jeder Mensch könne
dazu beitragen, die Menschheit voranzubringen. Dazu nennt er ein
Vorbild. Wenn es darum geht, in der Welt etwas zu bewegen, kommt
es nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Herwig Gössl auf jeden
einzelnen Menschen an. "Ein einzelner Schüler in der Klasse kann
die Stimmung verändern. Eine noch so kleine Geste der Hilfe und
Unterstützung kann tatsächlich für einen Menschen die Welt anders
aussehen lassen", sagte Gössl laut Redemanuskript am Samstag in Bamberg.
Er äußerte sich beim Neujahrsempfang der Erzdiözese. "Du bewegst die
Welt" habe er daher als Motto des Erzbistums für das Jahr 2026
ausgerufen, so der Erzbischof. "Unterschiedliches in Bewegung setzen" Jeder
Mensch könne sich fragen, wie man selbst die Welt bewegen könne, führte
Gössl aus. "Schließlich kann ich ganz Unterschiedliches in Bewegung
setzen, kann positive und negative Spuren hinterlassen." Manch ein
Machthaber versuche im Moment, die Welt zu bewegen, und bringe auch
etwas zustande, aber ohne, dass dies etwas Positives bewirke - zumindest
nichts Sichtbares. Zentral sei die menschliche Verantwortung, nicht nur
den eigenen Vorteil vor Augen zu haben, sondern das gemeinsame
Weiterkommen aller Menschen. Aus Sicht der Kirche gehöre für ihn dazu
auch die Verantwortung vor Gott. Gössl erinnerte an fränkischen Salesianerpater Rudolf Lunkenbein Gössl
erinnerte in diesem Zusammenhang an den fränkischen Salesianerpater
Rudolf Lunkenbein (1939-1976), für den ein Seligsprechungsverfahren in
Rom läuft. Dieser habe als Missionar in Brasilien für die Rechte
indigener Völker gekämpft und sein Leben für die Menschen vor Ort
eingesetzt, indem er sich um Sicherheit, Landwirtschaft, Absatzmärkte
und Stromerzeugung gekümmert habe. Dazu bewegt habe ihn sein
Glaube. "Ein Mensch kann die Welt zum Guten bewegen, wenn er sich – ob
bewusst oder unbewusst – von Gott bewegen lässt, wenn er sich von seiner
Bewegung der Liebe führen und leiten lässt", so Gössl.
|