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石勒苏益格-荷尔斯泰因州音乐节、伯恩斯坦奖、以及演出

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�石勒苏益格-荷尔斯泰因州音乐节(Schleswig-Holstein Music Festival),简称石荷州音乐节,是德国规模最大而且最具影响力的音乐节,也是世界上最大的古典音乐节之一。石荷州音乐节创办于1986年,每年夏季 7 月至 8 月在石荷州各种不同场地举办音乐演出,迄今已有32年历史。
音乐节与美国作曲家和指挥家伦纳德·伯恩斯坦(1918-1990)有不解之缘。伯恩斯坦1985年曾到石荷州一游,次年重返石荷州,协助好友弗朗茨创办了音乐节。 伯恩斯坦奖设立于2002年,每年一度在石荷州音乐节期间颁发给一名“天才的年轻艺术家”。 该奖项第一个得主是钢琴家朗朗。 今年事伯恩斯坦诞辰100周年。2018年-也即第十七位-得主是杨阳。 伯恩斯坦大师的家族提名,评委会一直痛过。 “在伯恩斯坦的意义上,杨阳克服了电子音乐和地下音乐之间的界限。作为一名受过古典音乐训练的音乐家,他同时也掌握了流行音乐的风格,“ 音乐节总监昆特解释了评委会的决定。 伯恩斯坦大师的女儿加米埃说,“父亲在天之灵也会十分同意评委会的决定。“ 对此有评论说:
对我们而言,这位艺术家依然籍籍无闻。这可以通过颁奖仪式改变。因为那个孩子气的、富有同情心的美国人能与观众打交道,他在MuK证明了这一点。
南二世不仅在MuK证明了这一点,在柏林音乐厅也证明了这一点。 今年,音乐节举办了202次活动,观众达173,000 。门票预售率达71%,演出前平均售票率达91%,141场演出门票告磬。 南二世与音乐节乐团合作演奏康戈尔德小提琴协奏曲。 对外演出三场。 第一场是彩排,在伦兹堡亚科音乐大厅。 正式演出地点在吕贝克音乐会议中心。 第三场演出在柏林音乐厅。 这并非南二世第一次到德国演出。布肯堡、慕尼黑等地都留下过他足迹。然而,这次演出地点是在柏林音乐厅,意义非同寻常。 德国音乐家辈出,柏林可谓音乐之都,听众的欣赏水平、评论家的苛刻,时有所闻。南二世在舞台上能够做到举重若轻,至于观众接受不接受,评论家如何评论,则完全不在其掌控之内。令人欣慰的是,在小镇、古城、大都市三场演出,三地观众都对这个华裔德州牛仔表现出极大的热情,《每日镜报》等多家报刊杂志也对南二世其人及其演出进行了报道与评论,赞誉有加。兹摘录如下:
Landszeitung ACO-THORMANNHALLE BüDELSDORF : Generalprobe mit 1200 Zuschauern – Quelle: https://www.shz.de/20743502 ©2018 Schleswig-Holstein Musik-Festival: Letzter Feinschliff am Programm in der ausverkauften ACO-Thormannhalle. Bernstein-Award-Träger Charles Yang begeisterte das Publikum. 
von Reinhard Frank – Quelle: https://www.shz.de/20743502 ©2018 Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert op. 35, zwischen 1937 bis 1945 komponiert, gehört zu den fünf meistgespielten Violinkonzerten der Musikgeschichte überhaupt. Dennoch ist es in der Region kaum bekannt. Wayne Marshall, Charles Yang und das Festivalorchester deckten dieses Juwel der Musik auf. Yang, gerade mit dem Leonard-Bernstein-Award 2018 ausgezeichnet, entpuppte sich mit Virtuosität und Musikalität wie ein Paganini des 21. Jahrhunderts. Auch hier folgten wieder Nacharbeiten an Details. Bewundernswert, wie der 29-Jährige – alles auswendig spielend – die von Wayne Marshall benannten Stellen ohne Notenvorlage präsent hatte und mit dem Orchester spielte. Phänomenal die Wirkung: Spontaner Beifall nach dem ersten Satz. Großer Redebedarf nach dem dritten. Zu viel, zu laut, sodass Wayne Marshall um Ruhe bat. – Quelle: https://www.shz.de/20743502 ©2018
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, den 21. August 2018 um 09:55 Uhr |
Dieses SHMF-Wochenende in der MuK riss die Lübecker von den Sitzen: Standing Ovations für das fantastische Konzert des charismatischen Geigers und Sängers Charles Yang, der am Freitagabend den renommierten Leonard Bernstein Award erhielt, ebenso für die intensiven „Faust-Szenen“ mit Klaus Maria Brandauer, dem Flensburger Bach-Chor, dem Symphonischen Chor Hamburg und dem Sonderjyllands Symfoniorkester unter Leitung von Matthias Janz.
„Wer will, kann mich einen klassischen Geiger nennen, ich selbst verstehe mich als einen Musiker, der einfach Musik spielt – und nicht nur eine Art von Musik“, hat Nigel Kennedy einmal gesagt. Wer Charles Yang sieht, muss unwillkürlich an den jungen Kennedy denken. Die vorwitzige Haartolle, die Turnschuhe, das fröhlich-freche Lächeln, die überaus lockere, souveräne und sympathische Art Publikum und Kollegen anzusprechen – wie der Brite Anfang der 80er-Jahre, so weiß auch der Texaner mit asiatischen Wurzeln, dass er zu den besten Violinisten seiner Generation gehört, das spürt man sofort. Nicht nur in der Klassik, auch im Pop und Crossover, im Jazz und Rock’n Roll.
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„Wenn man junge Menschen an Musik heranführen will, braucht es Typen wie Charles Yang“, sagte Reinhard Boll, Präsident der preisstiftenden Sparkassen-Finanzgruppe, sichtlich begeistert bei der Preisverleihung. Sympathisch, dass der Banker auch zugab, sich erst einmal mit diesem „wunderbaren, herzerfrischenden Menschen“ anfreunden zu müssen, den Jamie Bernstein (Leonard Bernstein Society) da als Preisträger für 2018 vorgeschlagen hatte. Als Amerikanerin kannte sie den vielseitigen jungen Musiker natürlich, der als „The Human Jukebox“ bekannt wurde: Dabei singt und spielt Charles Yang gemeinsam mit einem Bassisten auf der Straße Stücke von Bach, Beethoven, Lady Gaga oder Michael Jackson – je nach dem, in welche entsprechend beschriftete Box das Publikum ein paar Cent oder Dollar hineingeworfen hat.
Der 29jährige Geiger, der heute weltweit mit großen Symphonie Orchestern auftritt, ist also für den Award prädestiniert, schließlich war ihr Vater Leonard Bernstein (1918-1990), dessen 100. Geburtstag sich am 25. August jährt, ein Grenzgänger par Excellence zwischen den damals noch strickt getrennten Welten von U- und E-Musik. Wie grandios Charles Yang diese beiden Welten beherrscht, davon konnten sich die Zuhörer in der MuK am Freitagabend überzeugen.
Dann kommt Charles Yang auf die Bühne, tippt sich zum Gruß an die Stirn und legt ohne Umschweife los. Spielt Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert D-Dur mit virtuoser Technik und brillanter Intonation. Zum Niederknien schön! Und das alles mit der Attitude eines Popstars.
Nach dem Festakt (Jamie Bernstein: „Mein Vater schaut jetzt lächelnd aus dem Himmel zu“.) gab Yang zum Bedauern des begeisterten Publikums nur eine einzige Zugabe: Begleitet von dem improvisierenden Festival Orchester (das mit der Zeit immer mutiger und freier wurde) sang und spielte er den Schmuse-Song „Stand By Me“ (Ben E. King, 1961).
Das hätten sich die Zuhörer auch gewünscht, aber während sie einfach nicht aufhören wollten zu applaudierten, war der Wunderknabe wahrscheinlich schon längst wieder auf dem Weg, wohin auch immer.
Im zweiten Teil des Abends stand das ausgezeichnete Festival-Orchester dann wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit: Die „Symphonic Dances“ aus der „West Side Story“ , Bernsteins weltbekanntem Musical, und als krönenden Abschluss Ouverture zu „Candide“ ließen New Yorker Banden- und Straßenleben unerhört lebendig vor Augen stehen. Keine Frage, Wayne Marshall ist ein begnadeter Bernstein-Interpret. Schade nur, dass einige Reihen da schon gelichtet waren. |
Am heutigen Abend des 17. August wird dem US-amerikanischen Geiger Charles Yang in der Musik- und Kongresshalle im Rahmen eines Preisträgerkonzerts der Leonard Bernstein Award verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der Sparkassen-Finanzgruppe gestiftet. Yang ist als Solist in Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert in D-Dur zu erleben und wird vom Schleswig-Holstein Festival Orchestra unter der Leitung von Wayne Marshall begleitet.
»Charles Yang überwindet im besten Bernstein'schen Sinne die Grenzen zwischen E- und U-Musik. Als klassisch ausgebildeter Musiker ist er mit den Traditionen seines Instrumentes vertraut und beherrscht gleichzeitig die Techniken und Stile der Pop-Musik«, begründet Festivalintendant Dr. Christian Kuhnt die Wahl der Jury. Dieser gehören neben Kuhnt auch Christoph Eschenbach (Principal Conductor des Schleswig-Holstein Festival Orchestra, designierter Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin), Jamie Bernstein Thomas und Alexander Bernstein (beide Leonard Bernstein Society), Ute Fesquet (Deutsche Grammophon Gesellschaft), Martin Campbell-White (Askonas Holt Ltd., Consultant) und Reinhard Boll (Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein) an.
Bekannt geworden ist Charles Yang durch sein Projekt »The Human Jukebox«: Dabei stellte er sich mit einem Bassisten auf die Straße, vor ihnen ein paar Gläser, die unter anderem mit »Bach«, »Michael Jackson«, »Lady Gaga« und »schneller« betitelt waren. Bei Geldeinwurf begannen die beiden zu spielen wie ein Musikautomat, wechselten dabei mühelos zwischen Stilen, Tempi und Genres. Der Erlös ging an eine Bildungseinrichtung. Leonard Bernstein hätte diese Aktion gefallen. Ihm war es ein Anliegen, die Grenzen zwischen U- und E-Musik aufzulösen und junge Leute für Musik zu begeistern. Genau das gelingt auch Charles Yang. Der Texaner wechselt zwischen Klassik, Pop und Crossover, improvisiert, singt und greift auch mal zur elektrischen Geige.
»Die Idee und der Mut, einem jungen, unkonventionellen Geiger, den Leonard Bernstein Award zu verleihen, freuen mich ganz besonders. Wer wie Charles Yang Spaß daran hat, die Menschen auf der Straße genauso wie im Konzertsaal mit seinem Spiel zu begeistern, der hat die Herzen der Zuhörer auf seiner Seite und unsere Sympathie als Stifter des Preises im Besonderen. Ein Künstler mit diesem Selbstverständnis ist eine Bereicherung für das Festival und ein erneuter Beleg für seine Vitalität auch im vierten Jahrzehnt seines Bestehens«, sagt Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen-und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.
Preisträger Charles Yang freut sich über die Auszeichnung: »Ich fühle mich unglaublich geehrt, diesen angesehenen Preis zu erhalten. Für mich ist Leonard Bernstein eine der größten richtungsweisenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er hat in der Musik nicht nur eine kreative Komponente, sondern auch die verbindende Kraft zwischen den Menschen gesehen. Er hat Genregrenzen überschritten und neue pädagogische Standards gesetzt. Mit diesem Preis bin ich mehr denn je inspiriert, jeden Tag weiter zu lernen und ein immer besserer Künstler zu werden!« |
https://www.tagesspiegel.de/kultur/finale-von-young-euro-classic-amerika-mon-amour/22937196.html
22.08.2018, 09:51 Uhr Finale von Young Euro Classic Amerika, mon amour Ein Bernstein-Abend mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra zum Finale vom Young Euro Classic. FREDERIK HANSSEN 
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Flirt mit dem Saal. Der 28-jährige Charles Yang mit einem Violinsolo beim Finale von Young Euro Classic.FOTO: MUTESOUVENIR / KAI BIENERT Musikalische Völkerverständigung ist ein schmutziges Geschäft. Man will lieber gar nicht so genau wissen, was für einen ökologischen Fußabdruck die 19. Ausgabe des Young Euro Classic-Festivals hinterlässt. Hunderttausende Flugmeilen haben die 1200 Musikerinnen und Musiker hinter sich gebracht, um beim Jugendorchestertreffen im Konzerthaus dabei sein zu können. Denn die Ensembles reisen ja aus der ganzen Welt an, diesmal unter anderem aus Südafrika und Neuseeland, aus Kanada, Georgien, der Ukraine. Und sie haben jede Menge Gepäck dabei, Sperriges wie Kontrabässe und Perkussioninstrumente, Anspruchsvolles wie Celli, die ja stets einen eigenen Sitzplatz im Flieger haben müssen. Da liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern auch Kerosin. Anzeige
Anzeige Die 378 Kilometer, die das Schleswig- Holstein Festival Orchestra von Büdelsdorf bis zum Berliner Gendarmenmarkt zurücklegen musste, erscheinen da als Katzensprung. Aber nur auf dem Papier: Denn in dem Nest bei Rendsburg verbringen die 110 Mitglieder des 1987 von Leonard Bernstein ins Leben gerufenen Nachwuchsförderprogramms nur ihre Probenphase – tatsächlich sind sie eine globale Truppe. Da es alljährlich 1500 Bewerber gibt, jetten Vertreter des Festivals zunächst für Probespiele in 30 Städte in Nord- und Südamerika, Asien, Europa sowie in den Nahen Osten, von wo aus sich die glücklichen Gewinner eines Platzes in der Orchesterakademie dann wiederum auf den oft sehr weiten Weg machen. Leonard Bernstein, der am 25. August 100 Jahre alt geworden wäre (er starb 1990), haben die Schleswig-Holsteiner ihr Programm gewidmet, das am Montag das Finale von Young Euro Classic 2018 markiert. Ziemlich klug ist dabei die Kombination von drei Stücken ihres amerikanischen Gründervaters mit Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert. Denn die 1947 in Hollywood entstandene und von Jascha Heifetz uraufgeführte Partitur ist ein Paradebeispiel für jene Art von Musik, gegen die Bernstein Zeit seines Lebens ankomponiert hat. Vieles wirkt mehr laut als lässig Verführerisch entfaltet der 28-jährige Charles Yang den Solopart, mozartkugelrund ist sein Ton, geschmeidig schraubt er sich in höchste Höhen, lässt mit Stehgeiger-Leidenschaft die dekadente Atmosphäre des untergegangenen k.u.k-Österreich akustisch auferstehen, der Korngold stilistisch entstammt. Das hat Retrocharme – doch so richtig rockt Yang den Saal bei der Zugabe, wenn er sein Instrument erst zur Country-Fiddle macht, dann jazzig improvisiert, um schließlich den Ben E. King-Klassiker „Stand by me“ zu singen, wobei er sich auf seiner zur Gitarre umfunktionierten Geige begleitet. Das hätte auch Lennie gefallen. Denn sein Ziel war es ja, der von Emigranten mitgebrachten europäischen Spätromantik etwas genuin Amerikanisches entgegen zu setzen, das fest verwurzelt ist in allen nationalen Genres vom Gospel bis zur populären Tanzmusik. Mehr zum Thema Dokumentation über Leonard Bernstein Lennys Doppelleben
BERLIN/ Konzerthaus: YOUNG EURO CLASSICS – Abschlusskonzert mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra 21.08.2018 | Konzert/Liederabende 
Charles Yang, Wayne Marshall und Orchester. Copyright: Kai Bienert BERLIN/ Konzerthaus: YOUNG EURO CLASSICS – Abschlusskonzert mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra, 20.8.2018

Charles Yang. Copyright: Kai Bienert Als älteste Komposition (1945) war eine traumhaft schöne Wiedergabe des in Hollywood geschriebenen dreisätzigen Violinkonzerts in D-Dur Op. 35 von Erich Wolfgang Korngold mit Charles Yang als Solisten zu erleben. Das musikalische Gipfeltreffen zwischen Korngold und Bernstein geht hier unentschieden aus. Beide wussten um die Klangmacht effektvoller, bisweilen plakativ-pathetischer Emphase, dennoch stets dichter Linienführung, raffinierter Instrumentierung und romantisch blühender Melodien. Bernstein als waschechter Amerikaner war sicherlich der größere Neuerer und Tüftler, Korngold hat als österreichischer Emigrant in spätromantischem Fahrwasser eines der letzten überzeugenden Glanzlichter in der Gattung Violinkonzert setzen können. Die Musik ist schön und flüchtig wie ein letzter Abschiedskuss einer großen Vergangenheit. Harfe, Celesta und Vibraphon sorgen für zusätzliche Farbtupfer in der klassisch auf breite Melodieführung und solistische Virtuosität setzenden Werks.
Der Star des Abends war Charles Yang als charismatischer Solist des Violinkonzertes. Locker auf die Bühne tänzelnd mit weiß-schwarzen Baskets, Jeans, aufgekrempeltem Hemd, begeistert der 28-jährige Amerikaner mit viril glühendem Ton. Sein Instrument klingt so satt und üppig wie ein Murmeltier vor dem Winterschlaf und gleichzeitig so sehnig drahtig wie die Muskeln eines Stabhochspringers. Charles Yang animiert die Streichergruppen zu Höchstleistungen. Freilich darf auch ein Hauch an Popstarallüre und Glamour-Show nicht fehlen. Als Zugabe vor der Pause, spielt, zupft, singt, haucht Yang den Rhythm & Blues Song „Stand by me“ von Ben E King. Das ganze Orchester fällt in die hinreissende Improvisation ein, bevor Altmeister Wayne Marsdhall sich ans Klavier setzt und gemeinsam mit Yang auch noch kurz vorführt, was sie an Free Jazz so drauf haben. Jubel. Dr. Ingobert Waltenberger
http://www.wsws.org/de/articles/2018/08/30/yec-a30.html Young Euro Classic 2018 – Grenzenlose Musizierfreude und symphonische Poesie Von Verena Nees 30. August 2018 Auf dem Programm stand Bernsteins Symphonische Suite „On the Waterfront“, Symphonische Tänze aus „West Side Story“ und die Ouvertüre zu Candide, sowie das Violinkonzert D-Dur des Wiener Komponisten im amerikanischen Exil, Erich Wolfgang Korngold, das die schwelgerische Wiener Spätromantik mit Filmmusik in Stil von Hollywood verbindet. Eine wahrhaft grenzüberschreitende Musik, die sich aus unterschiedlichen Traditionen des alten Europa und der neuen Welt Amerikas speist, und die das Orchester und der Solo-Geiger Charles Young unter Leitung des britischen Dirigenten Wayne Marshall mit jugendlichem Enthusiasmus und Sinn für berührende Poesie spielten.
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Kultur/Kultur-im-Norden/Ein-Geiger-ohne-Konventionen Auch Yang ist ein Charismatiker. Der junge Texaner mit Sturmfrisur ist bestens klassisch ausgebildet, aber er hat keinerlei Berührungsängste mit anderen Genres und Stilen. Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert D-Dur spielte Yang mit technischer Brillanz und wunderbar differenzierter Tongebung. Im Prinzip war wieder Filmmusik zu hören, denn Korngold hat sein Konzert aus Passagen seiner Kompositionen zu verschiedenen Spielfilmen montiert. Das Publikum war begeistert von dem außergewöhnlichen jungen Mann, der anschließend in Anwesenheit von Jamie Bernstein den mit 10000 Euro dotierten Leonard Bernstein Award erhielt. Als Zugabe bot Yang dem begeisterten Publikum eine Version von Ben E. Kings Klassiker „Stand by Me“ – und brachte zumindest einige der Orchestermusiker zum Swingen. Schon das ist eine herausragende Leistung.
http://www.wsws.org/en/articles/2018/09/03/berl-s03.html Young Euro Classic 2018—a display of boundless musical virtuosity and symphonic poetry By Verena Nees 3 September 2018 A record audience of over 25,000 took part in this year’s Young Euro Classic festival in Berlin. The festival took place for the 19th time, and ended on August 20 with a rousing tribute to American composer, musician and conductor Leonard Bernstein, who was born one hundred years ago. Even more so than in previous years, the 20 nearly sold-out concerts by international youth orchestras struck a clear musical counterpoint to the policies of political elites across the globe that are increasingly fueling fierce xenophobia and nationalism. It was entirely appropriate that Leonard Bernstein was honored by this festival, which includes among its aims the promotion of peace and international understanding through music. Equally appropriate was the choice of the Schleswig-Holstein Festival Orchestra—the very same orchestra founded by Bernstein 31 years ago—to play at the end of the festival. Their program included Bernstein’s Symphonic Suite “On the Waterfront,” the Symphonic Dances from “West Side Story” and the overture to Candide, as well as the violin concerto in D major by Erich Wolfgang Korngold, the Viennese composer who went into exile in the United States, and combined vibrant Viennese late Romantic music with sweeping Hollywood-style cinematic compositions. The result was truly cross-border music, drawing on the different traditions of old Europe and the New World of America. The performance, by the orchestra and solo violinist Charles Yang under the direction of British conductor Wayne Marshall, combined youthful enthusiasm with a sense of touching poetry.
评论不约而同提到返场曲。作为演出的亮点之一,南二世返場曲受欢迎的程度不亚于协奏曲。 冒天下之大不韪,把不登大雅之堂的流行音乐成功引入古典音乐圣殿柏林音乐厅,使惯听古典音乐的柏林观众为之倾倒,也就南二世敢这么干。 巴赫、贝多芬、勃拉姆斯诸公地下有知,不知作何感想。 有一个人肯定是笑而不语, 伯恩斯坦在天之灵。
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